„…wenn erst der Waschbär oben sitzt, hast Du den Waschbärstopp verschwitzt…!!“

Wenn in den Häusern seiner unfreiwilligen Mitbewohner die Lichter ausgehen, wird er munter. Der Waschbär. Aus Löchern, die er ins Dach genagt hat, aus Kaminen oder Gartenlauben klettert er ins Freie und geht auf Nahrungssuche. Waschbären sind sehr neugierige und anpassungsfähige Tiere. Außerden sind sie Allesfresser, eine gute Voraussetzung für das Leben in der Stadt.

 

ich zeige meine neue Erfindung direkt an der Wand

Als natürliche Feinde hat der kleine Bär nur den Luchs, aber der ist hierzulande äußerst selten. In Kassel, das als europäische Waschbären-Hauptstadt gilt, haben etliche Einwohner ihre Häuser schon fast in Festungen umgebaut, um die dreisten Eindringlinge abzuwehren. Den Waschbär mit Hilfe von Fallen einzufangen löst zwar das anfängliche Problem, aber er oder seine Verwandten kehren zurück und das Spiel beginnt von vorne.

Bauliche Veränderungen sind häufig teuer und auch kein Allheilmittel, denn der Waschbär ist intelligent und anpassungsfähig. Und obwohl immer mehr Jäger zur Flinte greifen, um den sich stark vermehrenden Petzen den Garaus zu machen ist, nach Ansicht von Experten, noch kein wirksames Anti-Mittel in Sicht…

…bis jetzt…

„Die Lösung : Der Waschbärstopp!!“

Haben sich die Tiere einmal Zugang zu Häusern oder Scheunen verschafft, führt dies über einen längeren Zeitraum unweigerlich zu Schäden und Konflikten zwischen Hausbesitzer und Hausbesetzer sind vorprogrammiert. Obwohl sie eigentlich recht reinlich sind, geht die Bausubstanz durch Kot und Urin der Tiere sehr bald kaputt.

Auch Wand- und Dachisolierungen werden gern und schnell klein-gekaut. Sie verwüsten Dächer, Gärten, Obst- und Gemüsepflanzungen. Mit Vorliebe durchwühlen sie Mülltonnen. Abgesehen von dem Lärm, den sie dabei veranstalten, hinterlassen sie den Anwohnern meist ein regelrechtes Schlachtfeld. Und je mehr diese Allesfresser gejagt werden, desto mehr Junge bringen die Fähen zum Ausgleich zur Welt.